Rettet die Katharinenkirche

Herzlich willkommen auf der Website des Fördervereins „Rettet die Katharinenkirche e.V.“!

Der Verein wurde am 23. Oktober 2005 gegründet. Einige Jahre zuvor, im April 2002, hatte in unserer Kirche eine Bilderausstellung stattgefunden. Unter anderem war dabei auf dem Hochaltar ein Triptychon mit Motiven aus der Offenbarung des Johannes aufgestellt – Bilder des in Sankt Augustin ansässigen Künstlers Stefan Kandels, deren Farbspiel mit den Farben der Chorfenster korrespondierten, so als habe der Künstler sie für unsere Kirche gestaltet. Viele Gemeindemitglieder waren davon überwältigt. Einige wünschten sich deshalb den Triptychon als Dauerleihgabe. Andere fanden diese Idee überhaupt nicht gut. So traten wir in eine Phase der Diskussion ein. Auf der Gemeindeversammlung im Herbst 2002 sollte diese mit einem Votum beendet werden. Doch das Votum, das an diesem Tag abgegeben wurde, bezog sich weder auf ein Dafür noch auf ein Dagegen. Die Diskussion ergab, sich mit der Kirche als Ganzer auseinanderzusetzen, statt nur „an einem Zipfel“ etwas zu tun. Bevor es um Einrichtungsgegenstände gehen sollte, hielt man es für angemessen, den baulichen Zustand des 1865 fertig gestellten und nach dem Zweiten Weltkrieg wiedererrichteten Gotteshauses zu überprüfen. Immerhin bröselte es an verschiedenen Stellen, und eine Außenwand zeigte zudem feuchte Stellen. So kam es 2004 zu einem Architektentreffen, an dem die zur Gemeinde gehörenden Brüder Peter und Dieter Faller teilnahmen, beide Diplomingenieure und Professoren, sowie der Kirchenbauexperte Professor Rainer Zinsmeister. Aus deren Gutachten entwickelte sich schließlich ein Katalog von Sanierungsmaßnahmen, der dem Kirchenvorstand im Frühjahr 2005 vorlag. 400.000 Euro sollte das gesamte Sanierungsprojekt kosten. Für die Gemeinde einer sogenannten Kleinkirche eine enorme Summe, die sie aus eigener Kraft nicht zusammenbekommen kann. Aus diesem Grund beschloss der Kirchenvorstand, im Herbst 2005 einen Förderverein zu gründen, der den Zweck haben sollte, Mittel zur Erhaltung des Kirchengebäudes zu beschaffen.

 

Das Spendenkonto

Rettet die Katharinenkirche e.V.
Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel
BLZ 520 604 10
Kontonr. 413 267

Der größere Teil der Kirchensanierung liegt noch vor uns

Der Förderverein „Rettet die Katharinenkirche e.V.“, der kurz vor dem denkwürdigen Brand im Ökumenesaal gegründet wurde, besteht nun schon seit etwas mehr als drei Jahren. Seine Aufgabe, Mittel für die dringend notwendig gewordenen Sanierungsarbeiten an unserer Kirche St. Katharina zu beschaffen, konnte der Verein – auch mit ein wenig Glück – bis zur Stunde erfolgreich wahrnehmen. Das heißt nicht mehr, aber auch nicht weniger, als dass zwei der vorgesehenen vier Sanierungsphasen durchgeführt und auch finanziert werden konnten.

Der Brand im Ökumenesaal verhalf der ersten Phase zu einem „fliegenden Start“, weil das zur Entkontaminierung des verrauchten Kirchenraumes erforderliche Innengerüst für die Erneuerung von Wänden und Decken sowie für den Einbau einer neuen Beleuchtungsanlage mitbenutzt werden musste, um damit Kosten zu sparen.

Auch die zweite Etappe liegt inzwischen hinter uns, nämlich die Erneuerung von Dach und Dachreiter. Letzterer war so baufällig geworden, dass wir unsere Glocken nicht mehr läuten durften. So geriet auch dieser Sanierungsschritt – wie zuvor die Innensanierung – unter unabwendbaren Zeitdruck.

Und so scheint es nun weiterzugehen, denn inzwischen aufgetretene Veränderungen und Absenkungen des Kirchenbodens, aber auch Durchfeuchtungen im Keller unter dem Ökumenesaal zwingen zur raschen Inangriffnahme der dritten Sanierungsphase: Der Kirchenboden muss vollständig erneuert werden und die Außenwände im erdnahen Bereich müssen trockengelegt werden.

Damit muss sich der vierte große Sanierungsschritt, nämlich die Reparaturen am Sandsteinmauerwerk und an dessen skulpturalen Bestandteilen noch ein wenig gedulden. Auch die Sanierung der Kirchenfenster gehört in diese letzte Phase, da sie wegen des erforderlichen Außengerüstes nur in Tateinheit mit den Mauerwerksarbeiten erfolgen kann.

Man kann ruhig sagen, dass der größere Teil der Kirchensanierung noch vor uns liegt und uns zu neuen gemeinsamen Anstrengungen herausfordern wird. Dabei sind es im Wesentlichen drei Quellen, aus denen dem Förderverein Mittel zufließen: Zunächst die Beiträge und Spenden seiner Mitglieder, dann die Erlöse aus den Benefizveranstaltungen und schließlich die Zuwendung von dritter Seite wie z.B. von Vereinen und Stiftungen. Dass aber auch die Anglikanische Gemeinde als ehemalige Eigentümerin unsere Kirche, deren Erhaltung und Erneuerung tatkräftig unterstützt – vor allem durch eigene Benefizveranstaltungen – ist ein schönes Zeichen für die Verbundenheit beider Gemeinden.

Der Dank an alle, die sich bis heute im Rahmen ihrer Möglichkeiten an unserem großen Projekt beteiligt haben, sei verbunden mit der Bitte, auch für das noch vor uns Liegende mit der Freude am Spenden nicht nachzulassen, neue Mitglieder anzuwerben, Freunde und Bekannte auf die Benefizveranstaltungen aufmerksam zu machen und – das wäre besonders schön – vielleicht sogar persönlich im Arbeitskreis Benefizveranstaltungen mitzuwirken.

(Peter Faller)

 

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Ältere Infos zur Kirchensanierung finden Sie unter http://alt-katholisch-stuttgart.de/rettet/